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26. Februar 2026

Hybrides Arbeiten funktioniert nur, wenn die Koordination stimmt. Für die meisten Unternehmen, die auf Microsoft 365 setzen, läuft diese Koordination über Microsoft Teams und Outlook. Die Frage ist: Wenn Teams der Ort ist, an dem ihr zusammenarbeitet – sollte Desk-Sharing-Software nicht genau dort zuhause sein?
Die richtige Desk-Sharing-Software für MS Teams zu wählen, geht weit über das reine Buchen von Arbeitsplätzen hinaus. Es geht um Integrationstiefe, Nutzerakzeptanz und langfristige Optimierung eurer Büroflächen. Dieser Leitfaden hilft IT-Verantwortlichen dabei, Lösungen zu bewerten, die wirklich in eurem Microsoft-Ökosystem funktionieren.
Warum Microsoft Teams das Herzstück der Arbeitsplatzbuchung sein sollte
Microsoft Teams ist bereits der digitale Arbeitsalltag: Chat, Meetings, Zusammenarbeit – alles an einem Ort. Wenn Arbeitsplatzbuchung dann in einem separaten Portal stattfindet, entsteht unnötige Reibung: Mitarbeitende vergessen zu buchen, Tools sind nicht mit dem Kalender verknüpft, die IT verwaltet zusätzliche Zugriffsrechte, und Daten liegen verstreut in verschiedenen Systemen.
Eine Microsoft-first-Lösung reduziert den App-Wechsel, steigert die Akzeptanz und passt zu bestehenden Strukturen rund um Identitäten, Kalender und Compliance. Aber nicht jede „Teams-Integration" ist wirklich eine – und genau da wird die Bewertung kritisch.
Integrationstiefe: Der wichtigste Unterschied
Die meisten Anbieter behaupten, sich in Microsoft 365 zu integrieren. Was das konkret bedeutet, variiert jedoch stark. Manche bieten nur einen simplen Bot. Andere liefern ein vollständig eingebettetes Erlebnis, das direkt in Teams lebt und bidirektional mit Outlook synchronisiert wird.
Mach den Praxistest: Buch einen Arbeitsplatz in Teams – erscheint die Buchung automatisch im Outlook-Kalender? Kannst du sie von dort aus bearbeiten oder stornieren? Kannst du gezielt Mitarbeitende bestimmter Abteilungen oder Standorte zur Nutzung des Tools einladen? Wenn du ein separates Webportal öffnen musst, um Buchungen zu verwalten, entsteht Reibung – und die kostet Akzeptanz.
Fragen, die du Anbietern stellen solltest:
Erscheinen Buchungen automatisch in sowohl Teams- als auch Outlook-Kalendern?
Ist eine vollständige bidirektionale Synchronisierung der Kalender möglich, sodass Änderungen in einem System sofort im anderen reflektiert werden?
Können Mitarbeitende direkt in Teams buchen, ohne zu einem Webportal wechseln zu müssen?
Unterstützt das System die Buchung von Arbeitsplätzen und Räumen in derselben Oberfläche?
Sind Grundrisse direkt innerhalb von Teams zugänglich?
Integriert es mit Azure AD (Microsoft Entra ID) für Single Sign-On (SSO)?
Tiefe Integration bedeutet weniger Hürden und höhere Nutzungsquoten. Eine wirklich Microsoft-native Lösung fühlt sich wie ein natürlicher Teil von Teams und Outlook an – nicht wie ein Fremdkörper.
Features, die im Alltag wirklich zählen
Jedes Buchungssystem wirbt mit Hot-Desking, Grundrissen und Echtzeit-Verfügbarkeit. Der Unterschied zeigt sich, wenn hybride Alltagssituationen auf einfache Reservierungslogik treffen – und diese versagt.
Konfliktmanagement
Wenn zwei Personen gleichzeitig denselben Arbeitsplatz buchen wollen: Verhindert das System den Konflikt, bevor er entsteht – oder lässt es Doppelbuchungen zu? Können wiederkehrende Buchungen mit einer einzigen Aktion verschoben werden? Ohne zuverlässige Konfliktbehandlung häufen sich Support-Anfragen, und das Vertrauen ins System schwindet.
Check-in-Durchsetzung
Was passiert, wenn jemand einen Arbeitsplatz bucht, aber nicht erscheint? Gibt das System ihn automatisch frei? Ohne diese Funktion können bis zu 30 % der Buchungen leere Plätze bedeuten – was den ganzen Zweck von Hot-Desking untergräbt. Automatische Check-in-Aufforderungen und die Freigabe bei Nichterscheinen sind unverzichtbar.
Sichtbarkeit im Team
Können Mitarbeitende sehen, welche Kolleginnen und Kollegen an einem bestimmten Tag ins Büro kommen? Lassen sich Personen auf einem interaktiven Grundriss finden? Gute Software macht Koordination passiv sichtbar – ganz ohne zusätzliche Absprachen.
Benutzerfreundlichkeit bestimmt die Akzeptanz
Ein Buchungssystem kann perfekt integriert und technisch ausgefeilt sein – wenn es acht Klicks braucht, um einen Arbeitsplatz zu reservieren, wird es niemand nutzen. Teste den Buchungsablauf mit echten Nutzenden aus verschiedenen Abteilungen. Wenn sie fragen „Wo muss ich jetzt klicken?", wirst du ewig Anleitungen schreiben.
Die mobile Erfahrung ist genauso wichtig wie die Desktop-Version – besonders für Menschen, die noch im Pendeln entscheiden, ob sie ins Büro kommen. Eine unhandliche App führt dazu, dass sie die Buchung einfach weglassen und spontan auftauchen – genau das Koordinationsproblem, das du vermeiden wolltest.
Achte darauf, ob sich die Oberfläche an das Design von MS Teams anlehnt. Wenn Software aussieht und sich anfühlt wie Tools, die man kennt, passiert Akzeptanz ganz von selbst.
Administration und Verwaltung
Demos zeigen meist das Nutzererlebnis – selten die administrative Realität, wenn hybride Richtlinien über mehrere Standorte, Teams und Buchungsregeln hinweg verwaltet werden müssen. Genau hier scheitern viele Einführungen.
Richtlinienverwaltung muss zentral, aber flexibel sein. Vielleicht schreibt euer Londoner Büro verpflichtende Check-ins vor, während Berlin wegen Betriebsratsvereinbarungen längere Buchungsfenster erlaubt. Wenn solche Unterschiede Custom Development erfordern, werdet ihr nie mit Policy-Änderungen Schritt halten.
Bitte Anbieter, live zu zeigen: neuen Standort anlegen, teamspezifische Buchungsregeln definieren, Buchungsdauer anpassen. Wenn das mehrere Konfigurationsbildschirme oder Code erfordert, ist es zu komplex. Solche Aufgaben sollten Minuten dauern, keine Stunden.
Automatische Durchsetzung ist wichtiger als manuelle Regeln. Wenn ein Arbeitsplatz 30 Minuten unbestätigt bleibt, sollte das System ihn automatisch freigeben. Jeder manuelle Eingriff ist eine dauerhafte Support-Last.
Sicherheit und Compliance im Microsoft-365-Umfeld
Für Unternehmen, die auf MS 365 setzen, ist Sicherheit keine Checkliste, sondern eine Architekturanforderung. Deine Desk-Sharing-Software greift auf Mitarbeiterkалender, Standortdaten und Präsenzinformationen zu. Wenn sie nicht zum bestehenden Sicherheitsrahmen passt, entsteht ein Compliance-Risiko.
Kritische Sicherheitsanforderungen:
Azure AD (Microsoft Entra ID) Single Sign-on verhindert Passwort-Wildwuchs und stellt sicher, dass ausgeschiedene Mitarbeitende sofort keinen Zugriff mehr haben.
Datenspeicherung muss DSGVO-konform sein – ihr müsst wissen, wo Buchungsdaten liegen und ob sie auf Anfrage gelöscht werden können.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Betriebsratsbeteiligung Pflicht bei Systemen, die Mitarbeiterstandorte erfassen.
ISO 27001 und SOC 2 Zertifizierungen signalisieren reife Sicherheitspraktiken, die für Enterprise-Umgebungen geeignet sind.
Wenn der Anbieter ausschließlich US-amerikanische Rechenzentren ohne EU-Option betreibt, kann das bereits ein Ausschlusskriterium sein, bevor ihr auch nur ein Feature bewertet habt.
Echtzeit-Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Synchronisation
Hybride Büros verändern sich ständig. Euer System muss das sofort widerspiegeln – nicht nach einer 15-minütigen Synchronisierungsverzögerung, die Mitarbeitende mit veralteten Verfügbarkeitsdaten stehen lässt.
Teste, wie schnell sich Änderungen durchsetzen: Arbeitsplatz in Teams buchen, sofort in Outlook prüfen. Stornieren und schauen, wie lange die Aktualisierung dauert. Wenn es mehr als ein paar Sekunden braucht, entstehen Verwirrungen – besonders montagmorgens, wenn alle Last-Minute-Pläne machen.
Kalender-Synchronisierung muss bidirektional sein. Wenn jemand seine Buchung in Outlook ändert, muss das sofort ins Buchungssystem zurückfließen. Einseitige Synchronisierung erzeugt Inkonsistenzen, die das Vertrauen der Nutzenden untergraben.
Analytics verwandeln ein Buchungstool in ein strategisches Asset
Sechs Monate nach dem Go-live fragt dein CFO, ob man von vier Stockwerken auf drei reduzieren kann. Ohne Daten ist das Raten. Mit den richtigen Analytics ist es eine fundierte Entscheidung auf Basis tatsächlicher Belegungsdaten, Anwesenheitsmuster und Kosten pro Arbeitsplatz.
Die richtigen Analytics beantworten konkrete Fragen: Wie viele Arbeitsplätze sind gebucht – und wie viele tatsächlich belegt? Welche Teams koordinieren ihre Bürotage am effektivsten? Sind bestimmte Zonen dauerhaft untergenutzt? Wenn die Anwesenheit dienstags und mittwochs am höchsten ist, lassen sich Reinigungspläne und Facility-Services entsprechend anpassen.
Datenzuverlässigkeit und Belegungssensoren
Analytics sind nur so gut wie die zugrundeliegenden Daten. Buchungsdaten zeigen Absichten – Belegungssensoren zeigen die Realität. Kann die Software Sensoren für Arbeitsplätze und Räume integrieren, um tatsächliche Nutzung gegen Reservierungen abzugleichen?
Sensor-Integration schließt die Lücke zwischen Buchung und echter Belegung. Wenn Analytics Reservierungsdaten mit sensorvalidierter Präsenz kombinieren, bekommst du verlässliche Nutzungswerte statt optimistischer Buchungszahlen. Das ist entscheidend bei Immobilienentscheidungen: Ein Arbeitsplatz, der zu 80 % gebucht, aber nur zu 50 % tatsächlich genutzt wird, erzählt eine völlig andere Geschichte über den Flächenbedarf.
Berichte sollten für verschiedene Stakeholder ohne IT-Umweg zugänglich sein. HR braucht Anwesenheitsdaten nach Teams. Das Workplace-Team braucht Belegungstrends. Finance braucht Kosten pro Arbeitsplatz. Wenn jeder Report IT-Export und manuelle Aufbereitung erfordert, wird Analytics zur Last statt zum Mehrwert.
Plattform vs. Einzellösung: über Arbeitsplätze hinausdenken
Die meisten Unternehmen suchen zunächst eine Arbeitsplatzbuchungs-Software. Nach sechs Monaten brauchen sie auch Raumbuchung und Besuchermanagement. Nach einem Jahr verwalten sie drei separate Systeme, die keine Daten teilen und jeweils eigene Administration erfordern.
Ein Plattformansatz bündelt diese Funktionen in einem System: einheitliche Verwaltung, konsistentes Nutzererlebnis, integriertes Reporting. Wenn Arbeitsplatzbuchungen, Raumreservierungen und Besucherplanung alle in derselben Teams-Oberfläche stattfinden, müssen Mitarbeitende nicht mehrere Tools erlernen.
Frag Anbieter nach ihrer Product Roadmap. Kann man Raumbuchung und Besuchermanagement später aktivieren, ohne den Anbieter wechseln zu müssen? Wenn die Antwort lautet „Dafür arbeiten wir mit anderen Anbietern zusammen", erkauft ihr euch damit Integrationsaufwand und mehrere Beschaffungsprozesse.
Beschaffung: Microsoft Marketplace und MACC-Berechtigung
Wie du Desk-Sharing-Software kaufst, ist genauso wichtig wie welche. Für Unternehmen, die auf Microsoft 365 standardisiert sind, können Beschaffungskomplexität und Budgetplanung über Einführungszeitpläne entscheiden.
Kauf über Microsoft Marketplace
Kann die Lösung direkt über Microsoft gekauft und in die monatliche Microsoft-Rechnung integriert werden? Lösungen, die über den Microsoft Commercial Marketplace verfügbar sind, vereinfachen die Beschaffung erheblich. Statt neue Verträge zu verhandeln, Lieferantenbeziehungen aufzubauen und zusätzliche Rechnungen zu verfolgen, läuft alles über die bestehende Microsoft-Abrechnung.
Das ist besonders relevant für Unternehmen mit komplexen Beschaffungsprozessen. Wenn euer Unternehmen für neue Anbieter mehrere Freigabestufen braucht, aber für Microsoft-Käufe vereinfachte Prozesse hat, kann die Marketplace-Verfügbarkeit Deploymentverzögerungen von Monaten auf Wochen reduzieren.
Azure Consumption Commitment (MACC)
Für Unternehmen mit Microsoft Azure Consumption Commitment (MACC) wird die MACC-Berechtigung einer Lösung zur Budgetoptimierungsfrage. MACC erlaubt es, zugesagte Azure-Ausgaben auf berechtigte Marketplace-Lösungen, einschließlich SaaS-Apps, anzuwenden.
Wenn eure Desk-Sharing-Software MACC-berechtigt ist, könnt ihr bestehende Azure-Budgets nutzen, anstatt neues Budget zu beantragen. Das verändert die Beschaffungsdiskussion grundlegend: aus „neues Software-Budget genehmigen" wird „bestehendes Microsoft-Commitment optimieren". Für IT-Verantwortliche mit knappem Budget entscheidet dieser Unterschied oft darüber, ob ein Projekt noch dieses Quartal oder erst nächstes Jahr umgesetzt wird.
Frag Anbieter direkt: Ist eure Lösung über den Microsoft Commercial Marketplace verfügbar? Ist sie MACC-berechtigt? Falls nicht – plant ihr das, und wann? Lösungen ohne Marketplace-Präsenz erfordern klassische Beschaffung, die möglicherweise nicht zu euren internen Prozessen passt.
Die führenden Arbeitsplatzbuchungssysteme für Microsoft Teams im Vergleich
Wer nach der besten Arbeitsplatzbuchungs-Software mit Teams-Integration sucht, stößt typischerweise auf folgende Tools:
Yoffix
Microsoft Places
Envoy
Waldo Booking
Deskly
Jede Lösung geht Teams-Integration, hybride Koordination und Workplace Management anders an.
1. Yoffix

Quelle: Yoffix
Eine Plattform sticht dabei klar heraus: Yoffix. Hier ist, warum Yoffix das führende Desk-Sharing- und Hybrid-Work-Tool für Microsoft-365-Unternehmen ist:
Tiefe Microsoft-365-Integration
Vollständig eingebettete Teams-App ohne separate Portale oder Logins,
Herausragende mobile Nutzungserfahrung in Microsoft Teams,
bidirektionaler Outlook-Kalender-Sync,
Azure AD (Microsoft Entra ID) Integration für Single Sign-on,
native Ausrichtung an Microsofts Sicherheits- und Compliance-Rahmen.
Bewährte Nutzerzufriedenheit
4,8/5 Sterne auf Capterra (Bewertungen ansehen)
Bestbewertete Arbeitsplatz-Buchungslösung im Microsoft Teams Marketplace,
konstant hohe Werte für Benutzerfreundlichkeit und Integrationsqualität.
Flexible Richtlinienverwaltung
Zentrale Hybrid-Policy-Steuerung ohne Custom Development,
standort- oder teamspezifische Buchungsregeln in Minuten konfigurieren,
Unterstützung für Betriebsratsanforderungen im DACH-Raum,
automatische Check-in-Durchsetzung und Freigabe bei Nichterscheinen.
Echtzeit-Koordination
Live-Verfügbarkeit und interaktive Grundrisse,
Teamsichtbarkeit zeigt, wer wann ins Büro kommt,
sofortige Kalender-Synchronisierung verhindert Buchungskonflikte,
mobiloptimiert für spontane Buchungsentscheidungen unterwegs.
Strategische Analytics
Flächennutzungsmetriken und Belegungstrends,
Anwesenheitsdaten für hybride Richtlinienoptimierung,
Integration mit Belegungssensoren für validierte Nutzungsdaten,
Stakeholder-zugängliche Berichte für HR, Workplace-Teams und Finance.
Plattform-Skalierbarkeit
modulare Erweiterung auf Raumbuchung, Besuchermanagement und Asset Tracking,
alle Funktionen vereint in derselben Teams-Oberfläche,
verfügbar über Microsoft Commercial Marketplace,
MACC-berechtigt.
Statt als eigenständiges Buchungsportal zu operieren, integriert sich Yoffix in den täglichen Microsoft-Workflow – für Mitarbeitende und Admins gleichermaßen – und reduziert IT-Komplexität, während Akzeptanzraten von typischerweise über 80 % erreicht werden.
2. Microsoft Places

Quelle: Microsoft
Microsoft Places ist Microsofts nativer Workplace-Coordination-Layer innerhalb von Microsoft 365. Es verbessert die Präsenzsichtbarkeit und liefert Workplace Insights direkt in Outlook und Teams.
Stärken:
native Microsoft-Umgebung,
Präsenz- und Koordinationsfunktionen,
tiefe Kalenderintegration.
Einschränkungen:
kein vollständiges Arbeitsplatzbuchungssystem,
begrenzte Richtlinienanpassung für komplexe hybride Regeln,
kein integriertes Besuchermanagement oder modulare Erweiterungen, teuer (erfordert Teams-Premium-Abo).
Am besten geeignet für: Unternehmen, die native Microsoft-Präsenzeinblicke suchen, aber keine vollständige Workplace-Management-Plattform brauchen.
Erfahre mehr über Alternativen zu Microsoft Places.
3. Envoy

Quelle: Envoy
Envoy ist vor allem für Besuchermanagement und Workplace Services bekannt. Es bietet auch Arbeitsplatzbuchung mit Teams-Integration.
Stärken:
starke Visitor-Management-Funktionen,
Enterprise-Positionierung,
Multi-Feature-Workplace-Lösung.
Einschränkungen:
Die Integrationstiefe mit Microsoft variiert je nach Konfiguration,
einige Workflows erfordern weiterhin ein separates Portal,
höhere Komplexität für Unternehmen, die primär ein Microsoft-natives Buchungssystem suchen.
EU-Organisationen sollten Datenspeicherung und grenzüberschreitende Transfers auf DSGVO-Konformität prüfen.
Am besten geeignet für: Unternehmen, die Besuchermanagement priorisieren und Arbeitsplatzbuchung als Erweiterung sehen.
4. Waldo Booking

Quelle: Waldo
Waldo Booking bietet Arbeitsplatz- und Raumbuchungen mit Teams-Integration und Grundrissunterstützung. Der Fokus liegt auf Benutzerfreundlichkeit und schneller Einführung.
Stärken:
Integration von Microsoft Teams mit der Buchung von Arbeitsplätzen und Parkplätzen
Interaktive Grundrisse und Verfügbarkeit in Echtzeit
Schnelle Bereitstellung
Einschränkungen:
Begrenzte Governance und hybride Richtlinienanpassung für komplexe Umgebungen
Analyse- und Berichtsfunktionen sind weniger umfassend als bei Unternehmensplattformen für Arbeitsplätze
Am besten geeignet für: Unternehmen, die schnelle Implementierung und grundlegende Buchungsfunktionalität priorisieren.
5. Deskly

Quelle: Desk.ly
Deskly bietet ein solides Buchungssystem mit Microsoft-Teams-Integration und legt den Fokus auf eine saubere, einfach zu bedienende Buchungserfahrung. Es eignet sich gut für Unternehmen, die flexibles Sitzen einführen und eine unkomplizierte Buchungsfunktion innerhalb von Microsoft 365 suchen.
Stärken:
Teams-Integration mit Outlook-Kalender-Sync,
interaktive Grundrisse und Echtzeit-Verfügbarkeit,
einfaches Setup und intuitiver Buchungsablauf.
Einschränkungen:
Begrenzte Flexibilität für komplexe hybride Richtlinien über mehrere Standorte oder Abteilungen,
grundlegende Governance-Konfiguration im Vergleich zu Enterprise-Plattformen,
kein All-in-one-Ansatz (kein Besuchermanagement, keine erweiterten Analytics, kein modulares Wachstum).
Am besten geeignet für: kleine bis mittelgroße Teams, die eine einfache Arbeitsplatzbuchung in Teams suchen.
Die richtige Wahl treffen
Wenn euer Unternehmen auf MS 365 läuft, sollte eure Desk-Sharing-Software tief in dieses Ökosystem integriert sein. Bei der Bewertung solltet ihr Integrationstiefe, Echtzeit-Zuverlässigkeit, Richtliniendurchsetzung, Sicherheitsausrichtung, administrative Skalierbarkeit und Workplace Analytics priorisieren.
Arbeitsplatzbuchung ist nicht einfach nur Platzbeschaffung – es geht darum, hybrides Arbeiten in großem Maßstab zu koordinieren: sicher, effizient und mit messbarem Impact. Für Unternehmen mit 500+ Mitarbeitenden und strukturierten Hybrid-Richtlinien liefert ein Microsoft-nativer Plattformansatz typischerweise höhere Akzeptanz, weniger IT-Aufwand und bessere langfristige Flächenoptimierung.
Wählt eine Lösung, die dort lebt, wo Mitarbeitende bereits arbeiten – die Richtlinien automatisch durchsetzt, strategische Einblicke liefert und mit eurer Hybrid-Work-Strategie wachsen kann. So wird Desk-Sharing-Software zur echten Workplace-Infrastruktur – und nicht zu einem weiteren Tool, das niemand benutzt.



