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15. Dezember 2025
Für viele mittelständische Unternehmen in der DACH-Region ist Microsoft Places ein sinnvoller Einstieg. Sobald hybrides Arbeiten jedoch vom Experiment in den operativen Alltag übergeht, zeigt sich häufig, dass nicht alle Anforderungen des Büroalltags abgedeckt werden.
Wer Optionen für 2026 und darüber hinaus prüft, sollte verstehen:
was Microsoft Places tatsächlich leistet,
wo die funktionalen Grenzen liegen,
wie sich Kosten in der Praxis entwickeln,
und welche Alternativen je nach Unternehmensgröße, Setup und Reifegrad sinnvoll sind.
Dieser Leitfaden vergleicht Microsoft-Places-Alternativen mit Fokus auf Microsoft-native Workflows, echtes Desk Sharing und skalierbares Workplace-Management, darunter Yoffix, Eptura (ehemals Condeco), Robin, Envoy, Waldo Booking und OfficeSpace.
Zentrale Erkenntnisse
1. Microsoft Places und Waldo eignen sich für einfache Buchungsszenarien
Microsoft Places funktioniert gut für Unternehmen mit überschaubaren Anforderungen, wenigen Mitarbeitenden und ausreichenden IT-Ressourcen zur Verwaltung von Exchange-Konfiguration und Lizenzen. Mit wachsender Belegschaft oder komplexeren Hybrid-Regeln steigen die Kosten jedoch schnell, vor allem durch Anforderungen an Teams Premium. Für größere mittelständische Unternehmen wird die Lösung dadurch oft unattraktiv.
2. Yoffix ist die beste und kosteneffizienteste Alternative für den Mittelstand in DACH
Unternehmen mit 200 bis 5.000 Mitarbeitenden, hybriden Büros und Microsoft 365 benötigen in der Regel echtes Desk Sharing, verbindliche Hybrid-Regeln und die Möglichkeit, bei Bedarf Module wie Raumbuchung, Parkplatz-, Asset- oder Besuchermanagement hinzuzufügen. Yoffix ist genau für dieses Szenario entwickelt und integriert sich direkt in Microsoft Teams und Outlook, ohne zusätzliche Microsoft-Lizenzkosten.
3. Eptura (Condeco) und OfficeSpace passen besser zu großen Konzernen
Diese Plattformen sind auf Corporate Real Estate und Facility Management im großen Maßstab ausgelegt. Sie sind leistungsstark, aber für den Mittelstand oft zu komplex, unflexibel und aufwendig in der Einführung. Die Benutzeroberflächen sind weniger intuitiv, und die Integration in Microsoft Teams ist meist eingeschränkt.
4. Robin und Envoy eignen sich für klar abgegrenzte Anwendungsfälle
Robin ist besonders stark im Bereich Raummanagement, Envoy im Besuchermanagement. Für spezifische Anforderungen sind beide sinnvoll, ersetzen jedoch keine ganzheitliche Plattform für hybrides Arbeiten mit Desk Sharing und Regelwerken. Die Teams-Integration ist vorhanden, aber nicht tief in den Arbeitsalltag eingebettet. Beide Anbieter sind US-basiert, was in DACH-Umgebungen zusätzlichen Abstimmungsbedarf zu DSGVO-Themen und Betriebsratsanforderungen bedeuten kann.
In diesem Leitfaden
Microsoft Places Überblick
Was Microsoft Places gut kann – und wo die Grenzen liegen
Warum Unternehmen nach Microsoft Places Alternativen suchen
Die wichtigsten Microsoft Places Alternativen im Vergleich
Plattform vs. Speziallösung
Funktionsvergleich
Welche Alternative passt zu welchem Unternehmenstyp
Was ist die beste Microsoft-Places-Alternative für mittelständische Unternehmen?
Häufig gestellte Fragen
Was ist Microsoft Places?

Quelle: Microsoft
Microsoft Places ist als Koordinationsschicht innerhalb von Microsoft 365 konzipiert. Ziel ist es, Büroanwesenheit sichtbar zu machen, Kolleg:innen zu finden und Schreibtische oder Räume über bekannte Tools wie Outlook und Microsoft Teams zu reservieren.
Die Lösung ist eng mit Exchange Online und Microsoft Graph verzahnt. Das sorgt für ein natives Nutzungserlebnis, begrenzt aber gleichzeitig Flexibilität und Konfigurationsmöglichkeiten.
Für Organisationen, die bereits stark auf Microsoft 365 setzen, fühlt sich Microsoft Places eher wie eine Erweiterung als ein neues Tool an.
Was Microsoft Places gut kann
Microsoft Places ist sinnvoll, wenn es um Transparenz und einfache Koordination geht.
Typische Stärken sind:
Planung von Bürotagen und Übersicht, wer vor Ort ist
Reservierung von Schreibtischen und Besprechungsräumen in Outlook oder Teams
Nutzung ohne zusätzliche Schulung oder neue Tools
Einfache Auswertungen zu Belegung und Nutzung
Für Unternehmen mit geringem Koordinationsbedarf kann das ausreichen.
Wo Microsoft Places an Grenzen stößt
In der Praxis stoßen viele mittelständische Organisationen auf Einschränkungen, sobald hybrides Arbeiten vom Experiment zum Alltag wird.
Häufige Limitierungen:
Eingeschränktes Desk Sharing
Microsoft Places unterstützt Schreibtischreservierungen, bietet aber keine echte Desk-Sharing-Logik wie Zonen, Buchungsprioritäten oder rotierenden Teamzugang. Das macht es schwierig, gemeinsam genutzte Flächen fair und konsistent zu verwalten.
Beispiel: Wenn dein Vertriebsteam mit 40 Personen dienstags alle ins Büro kommen möchte, aber nur 30 Schreibtische in deren Bereich verfügbar sind, kann Microsoft Places das nicht automatisch regeln. Es gibt keine Möglichkeit festzulegen „diese Zone ist nur für das Vertriebsteam" oder „maximal 30 Buchungen für diesen Tag". Jemand muss das manuell im Blick behalten, oder Leute kommen ins Büro und finden keinen freien Platz.
Starke Abhängigkeit von IT
Die meisten Einstellungen sind an Exchange-Arbeitsbereiche gebunden. HR- und Workplace-Teams sind daher stark auf die IT angewiesen, wenn Änderungen nötig sind. Das verlangsamt Anpassungen und erschwert es, Richtlinien anzupassen, während sich hybrides Arbeiten weiterentwickelt.
Beispiel: Wenn HR eine Ruhezone mit 4-Stunden-Buchungslimit einrichten oder bestimmte Arbeitsplätze für Führungskräfte reservieren möchte, muss du diese Regeln in den Exchange-Workspace-Einstellungen von der IT konfigurieren lassen. Einfache Regeländerungen, die 5 Minuten dauern sollten, erfordern IT-Tickets und können Tage dauern.
Hybrid-Regeln schwer umsetzbar
Anwendungsfälle wie „Engineering-Team muss mittwochs ins Büro", „Marketing maximal 25 Personen pro Tag", „Geschäftsführungsebene nur für Führungskräfte" oder „Ruhezonen mit Zeitlimits" – solche Szenarien sind in Microsoft Places schwer umzusetzen. Jeder würde individuelle Exchange-Workspace-Konfigurationen und laufende IT-Betreuung erfordern, und manche sind in der aktuellen Plattformarchitektur schlichtweg nicht möglich.
Komplexe und teure Lizenzierung
Erweiterte Funktionen in Microsoft Places wie Buchungseinblicke, Auslastungsintelligenz und erweiterte Workplace-Analytics erfordern oft Teams Premium (ab 9,40 €/Nutzer:in/Monat). Für ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitenden bedeutet das zusätzlich 4.700 € monatlich (56.400 € jährlich) zu den bestehenden Microsoft 365-Lizenzen. Viele mittelständische Unternehmen stellen fest, dass sich diese Kosten schnell summieren – vor allem, wenn sie eigentlich nur besseres Desk-Sharing brauchen, nicht die vollen Teams-Premium-Funktionen.
Warum Unternehmen nach Alternativen suchen
Mittelständische Unternehmen prüfen Alternativen, wenn sie benötigen:
Echtes Desk Sharing, nicht nur Reservierungen
Hybride Anwesenheitsregeln, die von HR- oder Workplace-Teams verwaltet werden
Besprechungsraum-Workflows, die Konflikte reduzieren
Zusätzliche Module (Besucher, Parkplätze, Ressourcen)
Klare Analysen zur Optimierung von Büroflächen
Schnellere Einführung ohne Exchange-Umstrukturierung
Vorhersehbare Kosten ohne Microsoft-Lizenz-Upgrades
Hier kommen spezialisierte Workplace-Plattformen ins Spiel.
Die wichtigsten Alternativen zu Microsoft Places
Nachfolgend eine kuratierte Liste von Microsoft-Places-Alternativen, die häufig von mittelständischen und großen Organisationen in der DACH-Region in Betracht gezogen werden.
1. Yoffix – die beste Gesamtlösung für den Mittelstand

Quelle: Yoffix
Geeignet für:
Mittelständische Unternehmen mit hybridem Arbeiten, Microsoft 365 als Kernplattform und echtem Bedarf an Flächenoptimierung.
Warum Yoffix überzeugt:
Yoffix ist eine All-in-One Workplace Management Software mit modularer Preisgestaltung. Sie erweitert Microsoft Teams um operative Workplace-Funktionen und bietet intuitive UX für Mitarbeitende sowie einfache Admin-Oberflächen. Problemlos skalierbar über mehrere Standorte und Regionen hinweg, mit hochflexiblen Check-in- und Auto-Release-Regeln sowie Team-Anwesenheitsprioritäten für effektive Flächennutzung.
Anders als bei Microsoft Places, wo die Konfiguration in Exchange stattfindet, bietet Yoffix ein Self-Service-Admin-Panel für Workplace-Teams. HR kann Zonen erstellen, Buchungsregeln wie Teamprioritäten oder Zeitlimits definieren, Kapazitäten anpassen und Check-in- sowie Auto-Release-Verhalten verwalten – ohne auf die IT angewiesen zu sein.
Zentrale Funktionen:
Outlook-Synchronisation
Vollständiges Desk-Sharing (Zonen, Regeln, Prioritäten)
Hybrid-Regeln und Anwesenheitssteuerung
Intuitive 3D-Grundrisse
Optional: Raumbuchung, Besuchermanagement, Parkplätze, Ressourcenbuchung
Kein Teams Premium erforderlich
DSGVO-konform, ISO 27001-zertifiziert, Datenhosting in Deutschland
Yoffix füllt genau die Lücke zwischen Microsoft Places (zu leichtgewichtig) und Enterprise IWMS Tools (zu schwerfällig).
Preise:
Yoffix bietet die transparenteste und flexibelste Preisgestaltung:
Desk Sharing ab 1,50 € / Nutzer:in / Monat
Raumbuchung ab 10 € / Raum / Monat
Besuchermanagement ab 80 € / Standort / Monat
2. Condeco (Eptura)

Quelle: Capterra
Geeignet für:
Großunternehmen (typischerweise ab 5.000 Mitarbeitenden) mit eigenen Corporate Real Estate und Facility Management Teams. Condeco/Eptura ist für Organisationen konzipiert, die komplexe Facility-Abläufe managen müssen – z.B. Integration von Zugangssystemen, Raumplanung über mehrere Gebäude hinweg, Asset Tracking und detaillierte Immobilienportfolio-Analysen. Die Implementierung dauert in der Regel 3-6 Monate und erfordert dediziertes Projektmanagement.
Warum Condeco überzeugt:
Condeco/Eptura ist für Organisationen konzipiert, die komplexe Facility-Abläufe über mehrere Gebäude und Regionen hinweg verwalten müssen. Es bringt Workplace-Buchungen, Raumplanung und Facility Management in einer einzigen Enterprise-Plattform zusammen. Für Unternehmen mit großen Immobilienportfolios bietet Condeco/Eptura die Tiefe und Breite, die kleinere Tools einfach nicht liefern.
Einschränkungen:
Komplexe Konfiguration erfordert IT- und Facility-Expertise
Implementierung kann 3-6 Monate oder länger dauern
Weniger Fokus auf die tägliche Mitarbeitererfahrung in Teams
Erfordert ein dediziertes Immobilien- oder Facility-Team für die Plattformbetreuung
Kann für mittelständische Organisationen überdimensioniert sein
Preisgestaltung spiegelt Enterprise-Positionierung wider
Preis: Auf Anfrage beim Anbieter
3. Robin Powered

Quelle: Robin
Geeignet für:
Organisationen, bei denen Besprechungsraummanagement die Hauptherausforderung ist und die Reduzierung von Raumbuchungskonflikten oberste Priorität hat.
Warum Robin überzeugt:
Robin hat seinen Ruf durch die Lösung von Besprechungsraum-Chaos aufgebaut. Wenn dein Hauptproblem doppelt gebuchte Konferenzräume, Geistermeetings oder Räume sind, die ungenutzt bleiben, während Leute nach Platz suchen, funktioniert Robins fokussierter Ansatz gut. Die Plattform konzentriert sich auf Raumdisplays, intelligente Terminplanung und Raumanalysen, die helfen, die Besprechungsraumnutzung zu optimieren.
Einschränkungen:
Desk-Sharing und hybride Richtlinien sind zweitrangig – Robin kann grundlegendes Desk-Booking handhaben, beinhaltet aber keine Funktionen wie Team-Bürotage, Kapazitätsmanagement nach Abteilung oder zonenbasierte Zugriffsregeln, die strukturiertes hybrides Arbeiten erfordert.
Nicht tief in Microsoft Teams eingebettet – Mitarbeitende nutzen typischerweise Robins eigene App oder Web-Oberfläche
Raumdisplay-Hardware erhöht die Gesamtinvestition erheblich
Weniger geeignet als vollständige hybride Workplace-Plattform, wenn Desk Sharing genauso wichtig ist wie Raummanagement
Preis: Auf Anfrage beim Anbieter (Raumdisplay-Hardware ist ein wesentlicher Faktor bei den Gesamtkosten)
4. Envoy

Quelle: Envoy
Geeignet für:
Unternehmen mit hohem Besucheraufkommen und strukturierten Empfangsprozessen, bei denen Besuchermanagement und Sicherheit im Vordergrund stehen.
Warum Envoy überzeugt:
Envoy bietet umfassende Besuchermanagement-Tools, wenn dein Büro regelmäßig Kunden, Lieferanten, Auftragnehmer oder häufige Besucher empfängt und du einen professionellen, sicheren Check-in-Prozess brauchst. Die Plattform verwaltet alles von Voranmeldung und Gastgeber-Benachrichtigungen bis zu Badge-Druck, rechtlichen Vereinbarungen und Besucheranalysen.
Einschränkungen:
Schreibtisch- und Raumbuchungen stehen nicht im Fokus – die Funktionen sind grundlegender als bei dedizierten Workplace-Plattformen
Nicht als vollständiges hybrides Workplace-Koordinationssystem konzipiert
Weniger Integration mit Microsoft Teams für tägliche Mitarbeiter-Workflows
Wenn dein Hauptbedarf Desk-Sharing und hybride Richtlinien sind, löst Envoy ein anderes Problem
Bietet EU-Datenresidenz nur für ausgewählte Produkte
Preis: Ab 3 USD (2,50 €) pro Nutzer:in und Monat für das Workplace-Produkt und ab 329 USD (280 €) pro Standort und Monat für Besuchermanagement.
5. OfficeSpace

Quelle: OfficeSpace
Geeignet für:
Organisationen mit traditionellem Facility-Management-Fokus, die Raumplanung und Umzugsmanagement neben Workplace-Buchungen benötigen. Die Plattform wird auch häufig in Coworking-Umgebungen eingesetzt und eignet sich gut für gemeinsam genutzte Räume.
Warum OfficeSpace überzeugt:
OfficeSpace kommt aus der Facility-Management- und Raumplanungswelt. Wenn dein Workplace-Team viel Zeit mit Flächenzuteilung, Grundrissmanagement, Abteilungsumzügen und Immobilienkostenoptimierung verbringt, bietet OfficeSpace dafür speziell entwickelte Tools. Es geht weniger um tägliches Desk Booking und mehr um strategisches Flächenmanagement.
Einschränkungen:
Erfordert mehr administrativen Aufwand für Wartung und Konfiguration
Weniger Schwerpunkt auf Microsoft-Teams-Integration für tägliche Mitarbeiter-Workflows
Keine Funktionen für hybrides Anwesenheitsmanagement oder entsprechende Einblicke
Nicht für moderne hybride Arbeitsmuster konzipiert (Team-Bürotage, dynamische Richtlinien)
Preis: Auf Anfrage beim Anbieter
6. Waldo Desk Booking

Quelle: Waldo
Geeignet für:
Teams, die eine sehr einfache, Teams-basierte Lösung für Arbeitsplatz- und Parkplatzbuchung suchen.
Warum Waldo überzeugt:
Waldo Booking ist eine Desk- und Parkplatzreservierungs-App für Microsoft Teams. Mitarbeitende können Arbeitsplätze und Parkplätze buchen sowie einfache Auslastungsinformationen einsehen. Die Lösung lässt sich direkt über Microsoft 365 bereitstellen und nutzt bestehende Azure-AD-Strukturen, ohne dass ein separates Login erforderlich ist.
Einschränkungen:
Keine erweiterten Hybrid-Regeln wie Zonen, Teamtage oder Kapazitätsgrenzen
Begrenzte Unterstützung für strukturierte hybride Anwesenheitsmodelle
Öffentliche Dokumentation zu Zertifizierungen und Sicherheitsniveau ist nur eingeschränkt verfügbar
Preise:
Kostenlose Basisversion sowie eine kostenpflichtige Version für ca. 30 € pro Nutzer:in und Jahr (ca. 3 € pro Monat).
Plattform vs. Speziallösung
Jedes der oben genannten Tools glänzt in seiner spezifischen Domäne. Die Frage für mittelständische Unternehmen ist: Brauchst du Best-of-Breed-Spezialisten oder eine einheitliche Plattform?
Der Point-Solution-Ansatz:
Robin für Räume + Envoy für Besucher + ein separates Tool für Desk Sharing. Das gibt Ihnen spezialisierte Funktionen, schafft aber operative Komplexität:
Mitarbeitende wechseln zwischen mehreren Apps
Daten fließen nicht zwischen Systemen
Drei Anbieterbeziehungen zu verwalten
Höhere Gesamtkosten
Keine einheitlichen Analysen
Der Plattformansatz (Yoffix):
Yoffix bietet Desk-Sharing, Raumbuchung, Besuchermanagement, Ressourcen- und Parkplatzmanagement in einer Microsoft-Teams-nativen Plattform. Die einzelnen Module erreichen vielleicht nicht 1:1 jede Funktion von Spezialtools, aber für die meisten mittelständischen Unternehmen sind sie mehr als ausreichend – und die integrierte Erfahrung zählt mehr als der absolut fortschrittlichste Besucher-Badge-Drucker oder das beste Raumdisplay. Zudem ist Yoffix mit Blick auf DACH-Anforderungen entwickelt, einschließlich DSGVO-Konformität, ISO-konformer Sicherheitspraktiken, EU-basierter Datenhosting-Optionen und lokalem Kundensupport, der regionale Datenschutz- und Betriebsratsanforderungen versteht.
Wann der Plattformansatz sinnvoll ist:
Du musst mehrere Workplace-Herausforderungen lösen (Schreibtische + Räume, oder Schreibtische + Besucher + Assets)
Mitarbeitende arbeiten bereits hauptsächlich in Microsoft Teams
Du möchtest, dass Workplace-Teams alles in einem Admin-Panel verwalten
Einheitliches Reporting über alle Workplace-Aktivitäten ist wichtig
Du bevorzugst einfacheres Anbietermanagement und niedrigere Gesamtkosten
Wann Punktlösungen sinnvoll sind:
Du brauchst nur eine Sache (nur Räume, nur Besucher)
Diese eine Sache ist geschäftskritisch und braucht absolut beste Qualität
Du hast Ressourcen, um mehrere Anbieterbeziehungen zu managen und die Systeme zu pflegen
Integrationskomplexität ist aufgrund hoher IT-Kapazitäten kein Problem
Für die meisten Unternehmen im Bereich 200–2.000 Mitarbeitende gewinnt die einheitliche Plattform. Sie bekommen 85–90 % der Spezialfunktionen mit 100% besserer Integration.
Funktionsvergleich
Bereich | Microsoft Places | Yoffix | Condeco/Eptura | Robin | Envoy | OfficeSpace | Waldo |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Zielgruppe | Breite M365-Nutzerbasis | Mittelständische hybride Unternehmen (200-2.000) | Großunternehmen (2.000+) | Raumfokussierte Organisationen | Besucher-intensive Unternehmen | Facility-fokussierte Organisationen | Breite M365-Nutzerbasis |
Schreibtischbuchung | Basis-Reservierungen | Echtes Desk-Sharing mit Regeln und Berechtigungen | Erweitertes Desk Management | Basis-Desk Booking | Basis-Desk Booking | Schreibtischzuweisungen & Buchung | Basis-Reservierungen |
Desk Sharing Zonen | Nein | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein |
Hybride Richtlinien | Eingeschränkt | Ja (inkl. Teamtage, Zugriffsregeln, Kapazität, etc.) | Ja | Nicht enthalten | Nicht enthalten | Manuelle Zuweisungen | Eingeschränkt |
Besprechungsräume | Basis-Buchung | Ja (umfassend) | Ja | Ja (Kernstärke) | Standard-Buchung | Standard-Buchung | Basis-Buchung |
Raumdisplays | Nein | Ja (Partner-Integration) | Ja | Ja (Kernstärke) | Ja | Partner-Integration | Nein |
Besuchermanagement | Nein | Ja (umfassend) | Ja | Basis | Ja (Kernstärke) | Basis | Nein |
Parkplatzmanagement | Nein | Ja | Ja | Nein | Eingeschränkt | Ja | Ja |
Raumplanung | Nein | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja (Kernstärke) | Nein |
Microsoft Teams Integration | Eingebaut | Tiefe native App | Link/Benachrichtigung | Link/Benachrichtigung | Link/Benachrichtigung | Link/Benachrichtigung | Tiefe native App |
Outlook-Integration | Nativ | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Self-Service-Konfiguration | Nein | Ja | Eingeschränkt | Ja | Ja | Eingeschränkt | Ja |
Typische Rollout-Zeit | Sofort (bei M365) | 1 Tag bis unter 1 Woche | 3-6 Monate | 4-6 Wochen | 2-4 Wochen | 6-8 Wochen | Unter 1 Woche |
Implementierungskomplexität | Exchange-abhängig | Leichtgewichtig | Schwer (erfordert PM) | Mittel | Mittel | Mittel bis schwer | Leichtgewichtig |
Lizenzierung | Oft Teams Premium | Standard M365 | Enterprise-Verträge | Standard-Lizenzierung | Standard-Lizenzierung | Enterprise-Verträge | Standard M365 |
Sicherheit & Compliance | DSGVO, ISO27001, Datenhosting in der EU möglich | DSGVO, ISO27001, Daten in der EU gehostet, zertifizierter Microsoft Partner | DSGVO, ISO27001, Daten primär in den USA gehostet | DSGVO, ISO27001, Datenhosting in der EU möglich | DSGVO, Datenhosting in der EU möglich für bestimmte Produkte | DSGVO, Datenhosting in der EU wird nicht explizit erwähnt | DSGVO, Daten in der EU gehostet |
Preise | Ab 9,40 €/Nutzer:in/Monat | Ab 1,50 €/Nutzer:in/Monat | Auf Anfrage | Auf Anfrage | Ab 3 USD (2,50 €)/Nutzer:in/Monat | Auf Anfrage | Ab 3 €/Nutzer:in/Monat + kostenlose Basisversion |
Am besten für | Leichte Koordinationsbedürfnisse | Mittelständische Unternehmen auf MS 365, die volle Kontrolle und Optimierung ihres hybriden Büros wollen | Enterprise Immobilienmanagement | Besprechungsraum-Optimierung | Besuchererfahrung | Raumplanung & Facilities | Leichte Koordinationsbedürfnisse |
Diese Tabelle zeigt ein wichtiges Muster: Microsoft Places bietet Sichtbarkeit und Basis-Buchungen, aber die operative Kontrolle liegt bei der IT. Yoffix verschiebt diese Kontrolle zu Workplace-Teams, während die Microsoft-native Erfahrung für Mitarbeitende erhalten bleibt. Für Unternehmen, bei denen sich hybride Arbeitsrichtlinien häufig ändern (z.B. Anpassung von Teamtagen, Hinzufügen neuer Zonen, Aktualisierung von Kapazitätsregeln), macht dieser Unterschied im täglichen Betrieb einen erheblichen Unterschied.
Welche Microsoft-Places-Alternative passt zu welchem Unternehmen?
Wähle Microsoft Places, wenn:
du nur einfache Sichtbarkeit und Buchung benötigst
dein Unternehmen weniger als ca. 150 Mitarbeitende hat
Teams Premium bereits unternehmensweit im Einsatz ist
die IT alle Konfigurationen übernehmen soll
Wähle Yoffix, wenn:
du 200 bis 2.000 Mitarbeitende mit strukturiertem Hybridmodell hast
Flächen effizient nach Team- und Bedarfslogik genutzt werden sollen
Microsoft Teams dein zentrales Arbeitstool ist
HR- oder Workplace-Teams die Steuerung übernehmen sollen
schneller Rollout und planbare Kosten wichtig sind
Wähle Condeco/Eptura, wenn:
du 2.000+ Mitarbeitende an mehreren Standorten hast
Immobilienmanagement strategisch relevant ist
tiefe Gebäude- und Zutrittssystem-Integrationen notwendig sind
dedizierte Facility- und IT-Teams vorhanden sind
ein entsprechendes Enterprise-Budget verfügbar ist
Wähle Robin, wenn:
Meetingraum-Chaos dein größtes Problem ist
hochwertige Raumdisplays wichtig sind
Desk Sharing eine untergeordnete Rolle spielt
Design und Nutzererlebnis im Fokus stehen
Wähle Envoy, wenn:
hohes Besucheraufkommen zentral ist
professioneller Empfang und Sicherheit Priorität haben
Desk Sharing nur einfach abgebildet werden muss
der Eindruck am Empfang eine große Rolle spielt
Wähle OfficeSpace, wenn:
Flächenplanung und Immobilienoptimierung im Vordergrund stehen
detaillierte Space-Analytics benötigt werden
Umzugsmanagement relevant ist
die tägliche Nutzererfahrung weniger kritisch ist
Wähle Waldo, wenn:
du ein sehr leichtgewichtiges Desk- und Parkplatzbuchungstool suchst
dein Hybridmodell einfach ist
du dich primär auf Microsoft-365-Sicherheitsmechanismen verlässt
Compliance, Analytics und modulare Erweiterungen keine Priorität haben
Fazit: Was ist die beste Alternative zu Microsoft Places?
Es gibt keine universelle Antwort. Für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, die Microsoft 365 nutzen, zeichnet sich jedoch ein klares Muster ab:
Microsoft Places ist eine solide, aber kostspielige Basislösung für einfache Koordination.
Waldo Booking ist eine sehr leichte, Teams-native Option für einfache Buchungsszenarien ohne Teams Premium.
Spezialisierte Tools wie Robin, Envoy oder OfficeSpace sind in ihrem jeweiligen Bereich stark, führen aber bei mehreren Anforderungen zu Fragmentierung. Gerade im DACH-Raum erhöht das den Abstimmungsaufwand in Bezug auf DSGVO, Datenhaltung und Betriebsrat.
Enterprise-IWMS-Plattformen wie Condeco/Eptura sind für den Mittelstand meist zu komplex und unflexibel.
Yoffix trifft den Sweet Spot: als integrierte, Microsoft-native Workplace-Plattform, modular, kosteneffizient und speziell für den operativen hybriden Arbeitsalltag im Mittelstand entwickelt, mit Sicherheits- und Compliance-Fokus für EU-basierte Unternehmen.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange dauert der Wechsel von Microsoft Places zu einer anderen Lösung?
In der Regel laufen Umstellungen parallel und ohne Ausfallzeiten. Mit Yoffix kannst du zunächst mit einem Pilotteam starten, während Microsoft Places weiter aktiv bleibt. Der vollständige Wechsel dauert meist ein bis wenige Tage, bei komplexeren Setups bis zu einer Woche.
Müssen wir unsere Microsoft-365-Lizenzen kündigen?
Nein. Yoffix ergänzt Microsoft 365. Du nutzt weiterhin Teams, Outlook und Entra ID, erhältst aber eine zusätzliche Ebene für Workplace Management, die Microsoft Places nicht abdeckt.
Ist das für 50 Mitarbeitende nicht überdimensioniert?
Vermutlich ja. Bei 50 Personen reichen Microsoft Places oder sogar einfache Listen oft aus. Der Mehrwert spezialisierter Lösungen entsteht meist ab etwa 150–200 Mitarbeitenden.
Kann man Yoffix testen?
Ja. Yoffix bietet eine 14-tägige Testphase sowie Proof-of-Concepts an. Ideal ist ein Pilot mit 20–30 Personen aus verschiedenen Teams, um reale Anforderungen zu prüfen, bevor ein unternehmensweiter Rollout erfolgt.






